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Kunstsammlung

Das Balmes Residence ist ein Kunstwerk für sich. In den Zimmern und Gemeinschaftsbereichen sind die spektakulären Stuckarbeiten und Fresken sowie die bunten Mosaikböden, die traditionellen „Trencadissos“ der modernistischen katalanischen Architektur aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, erhalten.
Im Foyer des Balmes Residence ist eine Sammlung schwarzafrikanischer Kunstwerke zu sehen, die hauptsächlich aus dem großen Bereich Zentralafrikas stammt, der vom Atlantik bis zum Roten Meer reicht.

Die Kollektion besteht aus Masken und dreidimensionalen Skulpturen aus Holz, wie sie von den meisten Völkern Schwarzafrikas verwendet werden. Es handelt sich dabei um Darstellungen oder Inkarnationen von Ahnen oder mythologischen Wesen, die von der Gruppe mit ihrer Geschichte in Verbindung gebracht werden, oder auch von Geistern oder übernatürlichen Kräften, die Macht über die Gemeinschaft ausüben.

Hervorzuheben sind die Masken der Völker Soninké (Mali, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Mauretanien, Senegal) und Baulé (Ghana und Elfenbeinküste) sowie die Ibejis, die bei den Yoruba (Südosten von Nigeria, Benin und Togo) in Verwendung sind. Die Ibejis sind kleine, meist paarweise angefertigte Holzfiguren in Menschengestalt unterschiedlichen Geschlechts, die Geister darstellen und denen Gebete und Opfer dargebracht werden. Ferner findet sich in der Sammlung ein Reliquiar aus dem Volk der Kota (Gabun und Congo-Brazzaville). Dieser besteht aus stilisierten Holzfiguren, die mit Metall (Kupfer oder Messing) überzogen sind und die die Verstorbenen gegen bösen Zauber und sonstige Übel schützen sollen.